Zusammenbau der Komponenten

Nun wird es Zeit alle Komponenten zusammenzusetzen und darauf zu hoffen, dass auch alles passt. Die Jets haben leider nicht ganz exakt gepasst, da ich vergessen hatte, die Rundungen des Bootskörpers mitzuberechnen. Das ist nicht weiter schlimm, aber ärgerlich.

Im hinteren Bereich sollte eigentlich das Tiefenruder zwischen die beiden Auslassöffnungen kommen. Die Pläne dafür sahen schon wacklig aus, aber ein Blick auf die Realität hat ergeben, dass ich die besser woanders platziere und das Loch wieder zumache.
 
 
 
 
Irgendwie muss der Deckel ja wieder auf das Boot, dazu werden jetzt Führungen gebastelt. Im ersten Schritt wird hier ganz normales Packpapier in lange Streifen geschnitten, mit Harz getränkt und von innen an den Rumpf geklebt. Das Papier ist zwar nicht so hart und wiederstandsfähig wie Glasfaser, aber es verbiegt sich im nassen Zustand nicht so stark wie eben Glasfaser. Auf diese Weise erhält man einen glatten aber dünnen Rand. Dieser wird nach dem Trocknen noch durch ein oder zwei Lagen Glasfaser von innen verstärkt. Um die Form besser anzupassen sollten nach dem Auftragen der Glasfaser für die Trockenzeit der Deckel aufgesetzt werden.
 

Um den Rumpf optisch etwas aufzupeppen lohnt es sich noch eine weitere Lage Glasfasermatte von innen zu verlegen und das Harz mit einer Farbpaste zu vermengen. Auf diese Weise wirkt der Rumpf gleich viel schöner.
 
Das der Rumpf auch von ausen aufgepeppt werden muss ist klar. Stichwort Spachtelmasse und Nassschleifpapier ! Wohlgemerkt sieht der ganze Rumpf so aus, und das obwohl er einmal sogar violett eingesprüht wurde. Violett einfach, weil ich die Farbe noch da hatte und für nix anderes brauchen konnte. Bildet zudem sehr gute Kontraste, so dass man Unebenheiten gleich erkennen konnte. Im Nachhinein war das aber auch die absolute Schwachstelle am Titan B. Der Rumpf war nicht exakt genug und darum konnte er nie richtig gerade aus fahren.
 
Ein Multihüllenboot ist eine feine Sache, aber wie jedes andere Mehr-Hüllen-Boot muss das Wasser zwischen die Hüllen rein- und vor allem wieder rausfliesen können. Dazu braucht es Schlitze oder Löcher. In diesem Fall sind es 267 Löcher mit einer Gesamtfläche von 30 cm²
 
Um etwas Farbe ins Spiel zu bringen wird das Boot mit LEDs ausgestattet und zwar nicht nur mit ein oder zwei kleinen, sondern richtig fett. In der Nase befinden sich 20 Superhelle, gelbe LEDs. Später kommen auch noch zur Positionsbestimmung rote und grüne Lampen an die Seite.
 
Für die anderen Komponenten wurden noch kleinere Träger entwickelt.
  • Für die Akkuröhre U-förmige Profile
  • Die Antriebsbox bekommt eine stabile Unterlage spendiert, mit der sie fest verschraubt wird
  • Das Tauchsystem liegt auf der Akkuröhre und den U-Profilen auf, die zusätzlich von einer Aluschiene, mit dickem Moosgummi verkleidet, verbunden werden.
Tauchtank und Akkuröhre werden momentan noch von Kabelbindern gehalten. Dies ist auch vorteilhafter, um sich Schwerpunkt und Auftriebspunkt besser anpassen zu können.